Die meisten Teenager treiben in der High School keinen Sport. Das könnten wir ändern.

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Ich dachte an Kinder und Sport, weil ich kürzlich einen Bericht des Aspen Institute mit dem Titel „Sport für alle/Spiel fürs Leben: Ein Handbuch zur Entwicklung jedes Schülers durch Sport.“

Das Aspen Institute ist eine Gruppe, die viele wichtige Themen untersucht, einschließlich Jugendsport.

Sport ist wichtig, weil Studien zeigen, dass Kinder, die körperlich aktiv sind, seltener fettleibig (Gesundheitsgefährdendes Übergewicht) sind. Es ist auch weniger wahrscheinlich, dass sie rauchen oder Drogen nehmen. Darüber hinaus schneiden körperlich aktive Kinder bei Schultests besser ab und gehen eher aufs College.

Das Problem ist, dass die meisten Kinder mit dem Sport aufhören, wenn sie auf die High School kommen. Dadurch bekommen viele Kinder zu wenig Bewegung.

Das Aspen Institute befragte kürzlich fast 6.000 Highschool-Schüler. Der Hauptgrund, warum diese Teenager in der High School keinen Sport treiben, ist, dass sie zu viele Hausaufgaben haben.

Vielleicht sollten die Schulen weniger Hausaufgaben aufgeben, damit die Schüler mehr Zeit für körperliche Aktivität haben. (Ich glaube, ich kann hören, wie die Kinder diesen Vorschlag anfeuern!)

Ein weiterer Grund, warum Teenager nicht in der High School spielen, ist, dass ihre Schule keine Sportarten anbietet, die sie interessieren.

Es ergibt Sinn. Wenn sich Kinder für Sportarten wie Skateboarden und Klettern interessieren, warum bieten die Schulen diese Sportarten nicht zusätzlich zu den traditionellen Sportarten wie Fußball, Basketball und Fußball an?

Während das Aspen Institute Lösungen wie Community-Partnerschaften und eine bessere Trainerausbildung vorschlägt, scheint das Problem darin zu liegen, dass der Jugendsport in den Vereinigten Staaten stattdessen darauf Wert legt, die „besten“ Athleten zu finden, um so viele Kinder wie möglich zu ermutigen, zu spielen und körperlich aktiv zu sein.

In einer besseren Welt würde der Jugendsport die Teilnahme von klein auf über All-Star- und Reiseteams betonen. Dies könnte mehr Kindern helfen, ihren Sport fortzusetzen, anstatt etwa im Alter von 13 Jahren damit aufzuhören.

Wenn es mehr „sportliche Kinder“ gäbe, könnte dies High Schools und Colleges dazu ermutigen, mehr intramurale und Vereinssportarten anzubieten als die üblichen Uni-Sportarten, die nur einer kleinen Gruppe von Kindern dienen. Oder vielleicht würden die Freizeitabteilungen der Stadt und des Landkreises reagieren, indem sie mehr Freizeitligen und -teams für Highschool-Kids organisieren.

Ich habe nichts gegen Leistungssport in der College High School. Meine Kinder haben in Highschool-Teams gespielt und waren begeistert. Die besten Kids sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Talente gegen gute Konkurrenz zu entwickeln. So wie Kinder mit den besten Stimmen und schauspielerischen Fähigkeiten Hauptrollen in Schulmusicals oder Theaterstücken bekommen.

Das Ziel aller sollte jedoch sein, möglichst vielen Kindern ein positives Sporterlebnis zu vermitteln, das sie zu aktiveren Erwachsenen werden lässt.

Es kann bedeuten, dass wir unsere Herangehensweise an den Jugendsport ändern müssen.

Bowen schreibt die Sportmeinungskolumne für KidsPost. Er ist Autor von 27 Sportbüchern für Kinder. Sein neustes Buch ist „Hardcourt: Stories From 75 Years of the National Basketball Association“.