Der Stadtrat von Alice Springs spricht sich gegen Transphobie im Sport aus

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Der Stadtrat von Alice Springs hat sich gegen Transphobie ausgesprochen und seine Unterstützung für Vielfalt und Inklusion in allen Sportgesetzen erklärt.

Er räumte in einer Erklärung ein, dass Mitglieder der Transgender-Gemeinschaft im Sport ausgegrenzt werden, und sagte, es sei inakzeptabel, dass sich manche Menschen in der Gemeinschaft unwillkommen oder unsicher fühlen könnten.

„Vielfalt und Inklusion gehören in den Sport“, heißt es in der Erklärung.

„Jeder, der in Alice Springs lebt, soll auf einladende und integrative Weise an Sport und körperlicher Aktivität teilnehmen können – unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Fähigkeit, kulturellem Hintergrund, ethnischer Zugehörigkeit, Ort oder seiner Lebensphase.

Die Erklärung wurde inmitten einer internationalen Debatte über Transgender-Frauen veröffentlicht, die auf höchstem Niveau Sport treiben, wobei mehrere globale Leitungsgremien die Teilnahme von Transgender-Athleten verbieten oder einschränken.

Aber die Erklärung des Rates war seit Monaten in Arbeit, nachdem Mitglieder der Transgender-Gemeinschaft während des Bundestagswahlkampfs lokale Führung und Unterstützung gefordert hatten.

Der Einwohner Teddy McDiarmid sagte, dies sei eine Reaktion auf das, was damals in der Bundespolitik passierte, und auf die unverhohlene Transfrauenfeindlichkeit und Transphobie, die als politisches Futter benutzt wurden.

Teddy sagte, die jüngsten Beschränkungen für Transgender-Sportler hätten „echte Auswirkungen“ auf Transgender-Personen und ihre psychische Gesundheit.

Teddy sagte, die Erklärung des Rates habe ihr Hoffnung gegeben, dass Trans-Jugendliche auf eine Weise einbezogen würden, die ihnen ein sicheres Gefühl gebe.

„Ich habe es satt, Transgender-Frauen in den Medien und auf der ganzen Welt als etwas dargestellt zu sehen, das gefürchtet und verändert werden muss“, sagte Teddy.

Kim Hopper sagt, sie wisse, wie es sei, in der Bundespolitik über Identität zu diskutieren.(abc Nachrichten)

Der Vorstand bemüht sich um Inklusion

Die Stadträtin von Alice Springs, Kim Hopper, legte dem Stadtrat einen Antrag vor, in dem sie sie aufforderte, eine Unterstützungserklärung für die Transgender-Gemeinschaft abzugeben und Bildungsworkshops für die Mitarbeiter des Stadtrats abzuhalten.

Der Antrag wurde von allen neun Ratsmitgliedern unterstützt.

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